Grafikkarten
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Grafikkarten: Komponenten, Leistungsanforderungen und Auswahl

Verschiedene Herausforderungen am PC erfordern unterschiedliche Grafikleistung. Bei vielen modernen Anforderungen wie etwa anspruchsvolleren Games ist die Onboard-Grafikkarte nicht mehr ausreichend. Grafikspeicher und andere Leistungsmerkmale sollten den Ansprüchen des Nutzers genügen, um ein ideales Spielerlebnis zu garantieren. Der Markt bietet hierbei von günstigen Einstiegsmodellen bis zur High-End-Grafikkarte für Profi-Gamer für nahezu jeden Nutzertypen angemessene Grafikleistung.

Stellenwert der Grafikkarte für den PC

Die Grafikkarte ist eine wesentliche Komponente, wenn es um die ruckelfreie und reibungslose Darstellung auf dem Monitor geht. Unterschiede zeigen sich hierbei nicht nur hinsichtlich der Leistung und des Preises. Auch die Abmessungen der Grafikkarte, die Kühlleistung und der Stromverbrauch sind Punkte, in denen sich Grafikkarten voneinander unterscheiden. Ein weiterer wichtiger Punkt sind die von der Grafikkarte ausgehenden Geräusch-Emissionen. Diese hängen unter anderem von der Kühlleistung und dem Kühlkonzept der Grafikkarten ab. Für die Leistung und Darstellung der Grafikkarte ist der Grafikspeicher ausschlaggebend. Dieser wird in der Einheit VRAM angegeben.

Komponenten und Leistungskriterien

Die Leistungsfähigkeit und Einsatzbereiche der Grafikkarte hängen von mehreren Faktoren ab. Grafikkarten haben einen eigenen Arbeits- und Zwischenspeicher. Aktuelle Standards sind GDDR4 bis GDDR6. Zudem bestimmen die Anzahl der Rechenkerne, der Takt sowie die Größe und die Geschwindigkeit des Grafikspeichers über die Leistungsfähigkeit. Hier ist zu berücksichtigen, dass beispielsweise Grafikkarten der GeForce RTX-Reihe von Nvidia mehr Rechenleistung benötigen, da sie Raytracing ermöglichen.

Die Bandbreite der Grafikkarte entscheidet über die Geschwindigkeit der Datenübertagung.

Die Taktung der Grafikkarte entscheidet zum großen Teil darüber, wie reibungslose Programme und Games laufen können. Die durchschnittliche Taktung der Grafikkarte hat die Einheit Megahertz und wird von Herstellern in den Produktinformationen angegeben. Tatsächliche Werte können in der Praxis jedoch abweichen.

Die Art der Kühlung hat ebenso einen enormen Einfluss auf die GPU-Leistung. Zu unterscheiden ist hierbei zwischen einer passiven und einer aktiven Kühlung. Die passive Kühlung arbeitet mit Abwärme und ist die günstigere Variante. Hochwertige Grafikkarten arbeiten mit aktiver Kühlung. Diese gibt es als Luftkühlung, oder bei High-End-Modellen als geräuscharme Wasserkühlung.

Ebenso ist der Bus der Grafikkarte zu berücksichtigen. Hierbei handelt es sich um die Schnittstelle zwischen der GPU und dem Mainboard. Da es verschiedene Schnittstellen-Typen gibt (beispielsweise ISA, AGP und PCI-Express), ist auf Kompatibilität mit dem Mainboard zu achten.

Leistungsmerkmale nach Nutzung

Der Markt für Grafikkarten ist nach Leistung gestaffelt. Tendenziell ist für höhere Beträge mehr Grafikleistung zu erwarten. Daher sollten sowohl das verfügbare Budget als auch die angestrebte Nutzung bei der Auswahl Berücksichtigung finden.

Die benötigte Leistung ist unter anderem von der gewünschten Auflösung abhängig. Die HD-Auflösung (1280 x 720 Pixel) kommt bereits mit 2 Gigabyte VRAM aus. Die 4K-Auflösung (3840 x 2160 Pixel) ist hingegen auf mindestens 12 Gigabyte VRAM angewiesen. Die etablierten Hersteller von Grafikchips sind im Wesentlichen AMD und Nvidia. Bei vergleichbaren Leistungsdaten bieten diese Hersteller zu ähnlichen Preisen vergleichbar gute Grafikleistung.

In der Einstiegsklasse finden sich bereits Grafikkarten im geringen dreistelligen Preisbereich. Diese Grafikkarten sind für gängige Office-Anwendungen, aber auch schon für weniger anspruchsvolle Games geeignet. Sie haben den Vorteil eines geringen Stromverbrauchs und damit einer nur moderaten Wärmeentwicklung. Der Kühlbedarf dieser Karten ist entsprechend gering.

Das mittlere Preissegment ist geprägt von Grafikkarten mit etwa 8 Gigabyte Grafikspeicher. Diese Preisklasse bietet Karten von etwa 200 bis 400 Euro. Über dieser Preisgrenze finden sich bereits Grafikkarten der gehobenen Klasse. Hier sind preislich nach oben keine Grenzen gesetzt. High-End-Grafikkarten und Spitzenmodelle können Preise im gehobenen vierstelligen Bereich aufweisen.

Grundsätzlich ist zu berücksichtigen, dass die Performance der Grafikkarte auch zur Leistung des übrigen PCs passt. Insbesondere sollten die Leistungsniveaus der CPU und der GPU zueinander passen. Nur dann ist gewährleistet, dass die Grafikkarte ihr Leistungspotenzial voll ausnutzen kann.

Bildquelle: stock.adobe.com – Hoda Bogdan

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2 Kommentare

  1. Die Blog-Seite finde ich gut. Hier kann man viele Tipps bekommen.
    Die Grafikkarten werden immer besser aber brauchen auch viel Strom beim Zocken. AMD und NVIDIA bieten neue Generation an mit der Raytracing Technologie. Die Technik wird auch in der Zukunft weiterhin so bleiben.

    Beste Grüße

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